Konya – Zentralanatolien
Konya – Zentralanatolien
Sowohl für den III. Kreuzzug als auch für Apostel Paulus war Ikonion (Konya)
im wahrsten Sinne des Wortes kein gutes „Pflaster“:
Nachdem Apostel Paulus und Apostel Barnabas aus Antiochia in Pisidien vertrieben worden waren, kamen sie im Zuge ihrer Missionsreise im Jahre 46/47 n. Chr. in diese Stadt. Als sie jedoch hier eines Tages vor einer Judenschule predigten, mussten sie um nicht gesteinigt zu werden,
wiederum fliehen (Apostelgeschichte 14, 1-6) und zogen daher nach Lystra weiter.
Am 18. Mai des Jahres 1190 wurde der III. Kreuzzug unter Führung von Kaiser Friedrich Barbarossa,
mit einer Stärke von fast 100.000 Mann, hier fast völlig aufgerieben.
Nach bereits mehreren vorangegangenen Hinterhalten durch die Rum-Seldschuken befand sich das Heer in aussichtsloser Situation. Jedoch konnte wegen der enormen Tapferkeit des Kaisers wie durch ein Wunder diese entscheidende Schlacht gewonnen und Ikonium eingenommen werden.
Dabei verloren etwa 60.000 Soldaten ihr Leben!!
Am 12. Oktober 2010 erreichten wir 3 Pilger, über den Hanönüpass (1.560m) kommend,
die Metropole Konya. Somit konnten wir nach circa 3.000 km auch diese Stadt auf unserem Weg nach Jerusalem mit einem unserem Aufkleber friedlich „erobern“. 

Die Millionenstadt ist zugleich Hauptstadt der größten gleichnamigen Provinz der Türkei und liegt auf einem Hochplateau (1.050 Meter). Ringsum eingebettet von Gipfeln mit bis zu 2.500 Meter.





















