Die TRENNUNG
Die TRENNUNG
Blacky war nun bereits 2 Wochen bei uns und hatte etwa 300 km auf 4 Pfoten zurückgelegt - fast unglaublich... Wir beschützten uns gegenseitig, wobei er doch meist mehr Angst vor wilden Hunden zeigte als wir. Aber BELLEN konnte er sehr gut - somit eine super Alarmanlage! Als wir unseren Ruhetag (SO 19.09.2010) in Kusadasi verbrachten, bemerkten wir jedoch, dass er nachts in der Stadt schon einige 4-beinige Freunde gefunden hatte. Und auch morgens nicht so wie bisher bereits vor der Haustüre auf uns wartete. Da wir vorwiegend auf stark befahrenen Hauptstraßen pilgerten und es bereits manchmal für ihn und auch die Verkehrsteilnehmer zu gefährlichen Situationen gekommen war, beschlossen wir, uns von Blacky zu trennen. Außerdem hatten wir Blacky ja an einem Strand kennengelernt und wir wussten wie gerne er den Möwen am Meer nachjagte - dies war (leider!) unser letzter Tag am Meer. Von nun an führte der geplante Pilgerweg ins Hinterland der Türkei durch das Taurusgebirge. Diese Trennung war für uns nicht einfach, wir hatten uns schon SEHR an ihn gewöhnt und David dachte bereits daran,
Blacky eventuell nach der Pilgerreise mit nach Hause zu nehmen...

Das Leben ist eben immer wieder vom Abschied nehmen durchzogen. Ein ewiges Kommen, Werden, Sein und Gehen („Der Sang des Ewigen“).
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