Die Syrische Polizei dein Freund und Helfer
Die Syrische Polizei dein Freund und Helfer
Am Weg zwischen Damaskus und der Grenze nach Jordanien wurden wir gleich 2-mal von der Syrischen Geheimpolizei überprüft. Die anderen Male haben wir wahrscheinlich nicht bemerkt. Wie auch immer, kurz nach dem Stadtende von Damaskus überholte uns ein Motorradfahrer, wendete und hielt neben mir an. Otto und David waren zu diesem Zeitpunkt ein paar hundert Meter entfernt. Vielleicht ist es Instinkt, jedenfalls war sofort der Gedanke da, dass es ein Geheimpolizist sein könnte. Er gab sich ganz freundlich und fragte im Allgemeinen, ob er uns irgendwie behilflich sein könne, wohin wir gehen und ob wir schon ein Zimmer zum Schlafen haben. Er bekam die Antworten, die er „hören“ wollte und dass unser Ziel die Stadt Petra in Jordanien sei, mit der Bemerkung, dass ich denke er sei ein Polizist! Er schaute mich an, lächelte und sagte: „Yes Police“ und zeigte dann seinen Ausweis - und ich meinen - fast ein Deschawü zur Polizeikontrolle an der Grenze Türkei / Syrien. Inzwischen waren Otto und David bei uns, wir unterhielten uns noch kurz und machten sogar ein gemeinsames Foto.. Aber auch sonst war die Polizei gegenüber uns sehr freundlich und hilfsbereit!

Ein paar Tage darauf, wurden dann noch David und Otto von der Geheimpolizei kontrolliert. Sie fotografierten gerade Kindern in einem Dorf, als sie von 2 Männern angesprochen wurden, dass dies hier verboten sei. Was zur Folge hatte, dass alle unsere Pässe abgelichtet wurden, wir nun doch in Syrien aktenkundig sind und es inzwischen dunkel geworden war. Da aber unser Tagesziel noch gut 6 Kilometer entfernt war, mussten wir in der Dunkelheit gehen. Dabei fiel uns auf, dass in einem gleichbleibenden Abstand, auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Pickup hinter uns herfuhr. Von Zeit zu Zeit hielt der Geländewagen an, schaltete das Licht aus und blieb stehen. Nach einigen Minuten schloss dieser wieder zu uns auf und "verfolgte" uns weiter in Schrittgeschwindigkeit. Wir standen unter Polizeischutz, es war fast wie in einem Spielfilm und dauerte etwa 1,5 Stunden, bis wir endlich den nächsten Ort erreichten und uns eine Unterkunft suchten.





















